WM 2007, Duisburg
Mittwoch, den 05. September 2007 um 18:56 Uhr
Knapp daneben ist auch vorbei!
Leider hat es mit der direkten Qualifikation für Peking 2008 nicht geklappt. Vicki und Petra erreichten zwar den 7. Rang im K2 über 500m aber nur die ersten 6 Nationen erhalten einen der wenigen Quotenplätze.
Dabei fing die WM sehr gut an. Nach dem 1. Platz im Semifinale mit der drittschnellsten Zeit aller Boote, dürften sich die Mädels berechtigte Hoffnungen auf das Olympiaticket machen. Sogar die Bronzemedaille war in Reichweite.
Der Finaltag begann am Vormittag mit den 200m Finali, wobei die Mädels mit einem starken Lauf den 4. Platz holten, ganz knapp an der Medaille vorbei.
Aber im 500m Finale ging dann alles schief. Zuerst ein total verpatzter Start, dann kam das Boot einfach nicht in den richtigen Rhythmus, am Ende fehlten dann 7 Zehntel auf den 6. Platz und 1,9 Sekunden auf Bronze.
Somit bleibt nur mehr die Hoffnung auf die EM im Mai 2008, wo noch weitere 2 Quotenplätze an die noch nicht qualifizierten Nationen Europas vergeben werden. Insgesamt können sich nur 10 Zweier für die Olympischen Spiele qualifizieren.
Wir sind sicher, dass die Mädels das schaffen werden!

Eindrücke von der WM
Obwohl es in den Medien großes Lob für die Organisatoren der WM 2007 gab, wurde doch auf einige wesentliche Dinge vergessen:
Im Zuschauerbereich gab es keine Möglichkeit Ergebnislisten zu bekommen. Es gab nicht einmal einen Aushang, wo man nachschauen konnte. Auf Nachfrage erfuhr man, dass die Listen nur im Sportlerbereich ausgehängt seien, dort habe man aber als Zuschauer keinen Zutritt ...
Käufer der immerhin 70€ teuren Sitzplätze durften an den Finaltagen nicht mehr in den Stehplatzbereich. Somit war es unmöglich Freunde zu begrüßen, die in anderen Sektoren waren.
Athleten durften nicht auf die Zuschauertribünen. Ein deutscher Medaillengewinner wurde sogar von der Security "abgeführt" als er sich Zutritt zu der Ehrentribüne verschaffen wollte, eine deutsche Medaillengewinnerin musste extra eine Stehplatzkarte kaufen, damit ihre Eltern gratulieren konnten und ein deutscher Zweier, der nach seinem Sieg an seinen Fans an der Tribüne vorbeifuhr und sich feiern ließ, bekam eine Verwarnung ...